Bedrohungen aus dem Internet und wie Sie sich davor schützen können

27.09.2017 15:15 von Stefanie Krack

Auch, wenn wir alle uns durch den Einsatz von Virenschutzsoftware, Spamfiltern und Firewalls relativ sicher fühlen, sollte unsere persönliche Aufmerksamkeit für potentielle Bedrohungen aus dem Netz nie nachlassen!

Besonders wichtig ist es, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass Virenscanner erst nachträglich reagieren und neu entwickelte Schad-Software, die täglich in großer Zahl und immer neuen Variationen verbreitet wird, nur mit einer gewissen Zeitverzögerung erkennen und herausfiltern können. Darüber hinaus kann Antivirensoftware Bedrohungen zwar identifizieren, Anwender aber leider nicht davor schützen, durch unabsichtliche oder unbedachte Aktionen selbst Schaden zu verursachen.

Deshalb ist es ungeheuer wichtig, aufmerksam zu bleiben und IMMER die folgenden Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

Seien Sie extrem kritisch bei allen Mails mit Anhang, die Sie unaufgefordert erhalten und deren Absender Sie nicht kennen bzw. eindeutig identifizieren können. Bei Cyber-Kriminellen sehr beliebt sind unter anderem englische Absendernamen in Kombination mit Betreffzeilen, die die Begriffe „receipt“, „invoice“ oder „scan“ enthalten, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.
Anhänge von Mails, die Ihnen in irgendeiner Weise fragwürdig erscheinen, sollten Sie grundsätzlich nicht öffnen, schon gar nicht, wenn der Datei-Anhang auf .zip, .tiff, .exe, .rar, .js oder .html endet! Hier kann gefährlicher Schadcode lauern, der durch das Öffnen der Datei aktiviert wird. Dasselbe gilt auch für in dubiose Mails eingebundene Links. Klicken Sie diese niemals an und führen Sie auch sonst keinerlei Aktionen aus, zu denen Sie in der Mail möglicherweise aufgefordert werden! Ein unbedachter Klick kann weitreichende Folgen für Ihren Rechner oder sogar Ihr komplettes Netzwerk haben
Auch wenn Sie eine Mail mit entsprechendem Anhang bzw. Inhalt erwarten, prüfen Sie ganz genau, ob die Mailadresse tatsächlich genau mit der des vertrauenswürdigen Absenders übereinstimmt. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie vorsichtshalber bei diesem nach. Gefälschte Mails sehen inzwischen so täuschend echt aus, dass es selbst für Fachleute schwierig ist, sie auf den ersten Blick zu erkennen.

Sie sind nicht sicher, ob eine Mail vertrauenswürdig ist oder haben allgemeine Fragen zum Thema Sicherheit?
Dann scheuen Sie sich bitte nicht, uns unter +49 (0)7222 – 9331910 anzurufen.

Wir stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Um Sicherheitsrisiken so weit wie möglich auszuschließen, denken Sie auch an die regelmäßige Sicherung Ihrer Daten auf einem externen Medium, das nach dem Backup vom zu sichernden System getrennt wird, halten Sie Ihre Anti-Viren-Software stets aktiv und auf dem aktuellen Stand und deaktivieren Sie die Ausführung von Makros in Ihrem Mail-Programm.

Darüber hinaus sollten Sie möglichst alle Programme auf Ihrem Rechner regelmäßig auf den neuesten Stand bringen und auch die verfügbaren Patches für den Browser, für Office-Anwendungen und den Flash-Player installieren. 

Gehen Sie mit uns auf Nummer sicher!

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